Wie ich zur Klangmassage gefunden habe

Nachdem ich mit meinem bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen abgeschlossen hatte, stellte sich mir natürlich die Frage „Was mache ich jetzt mit dem Rest meines Lebens?“ Auch wenn ich mir sicher war, noch nicht so bald sterben zu müssen, wollte ich mein vergängliches Leben in die eigene Hand nehmen. Ich öffnete mich sechs Jahre lang mit meinen Krankheiten für die Gesellschaft, gab Lesungen, brachte ein Magazin heraus und wirkte in einer Dokumentation des Wuppertaler Medienprojektes mit. Für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sang ich über die Liebe und Aids und übernahm als einer der ersten die Rolle des Botschafters für die Kampagne „Positiv zusammen leben – aber sicher!“. Doch es stand immer für mich fest, dass dies alles nur eine Art Übergang sein konnte. Ich war und bin kein Berufskranker!

Allerdings bin ich ein Mensch, der immer sucht und sich vom Zweifel voran treiben lässt, dabei aber unweigerlich praktisch und bequem handelt.

In einem chinesischen Glückskeks stand einmal „Du wirst außergewöhnlich erfolgreich im Beruf sein“. Nach einer zweijährigen Aushilfsphase in der Bekleidungs-Branche erkannte ich, dass der Keks gelogen hatte.

Ich nahm 2007 an einer Info-Veranstaltung zu Musiktherapie an der UNI Witten-Herdecke teil.  Diese war auf jeden Fall interessant. Doch die Aussicht, meine Zeit in diesem Studium und später im Beruf hauptsächlich mit psychisch kranken Menschen zu verbringen, rief bei mir ein klares Nein-Gefühl hervor. Ironischer Weise schloss der Studiengang wenige Wochen nach der Info-Veranstaltung seine Pforten.

Im Juni 2007 stieß ich dann durch eine Empfehlung auf die Webseite des Peter Hess ® Institutes. Ich meldete mich für das Seminar „Klangmassage I“ an.

Ich war von diesem Kurs begeistert, weil man ganz simpel ein Handwerk gezeigt bekam, dessen Wirkung physikalisch belegt wurde.

Das Seminar verließ ich also mit meinem ersten Klangschalen-Set und begann mir willige, probierfreudige Menschen zu suchen.

Was soll sich sagen?…einen Tennisarm sowie ein Überbein am rechten Handgelenk war ich bereits zwei Wochen nach meinem Start mit den Klangschalen los. Und das war erst der Anfang.

Wisdom