So funktioniert es

Der Sitzungsinhalt ergibt sich aus einem Vorgespräch, in dem auch körperliche und seelische Beschwerden angesprochen werden können. Allerdings konzentriert man sich in der Klangmassage nie auf ein Problem, sondern auf die angebotene Entspannung.

Was anschließend geschieht, wird durch den Begriff “Massage” im herkömmlichen Sinne nur unzureichend beschrieben. Es werden verschiedene Klangschalen angeschlagen oder angerieben und auf den Körper aufgesetzt, z.B.: eine Beckenschale für die untere Körperhälfte (Bauch, Beine, Kreuz, Knie etc.), eine Herzschale für die gesamte Herzgegend (Brust, Schultern und Solar Plexus), eine Gelenk- oder auch Universalschale genannt (speziell an Füßen und Gelenken, kann aber überall in der Klangmassage eingesetzt werden).

Einige Schalen, die ich verwende (auch weitere, die hier nicht aufgeführt sind) können unter der Rubrik „Klangschalen Sounds“ angehört werden. Aber Obacht: eine MP3 Datei kann die Wahrhaftigkeit einer Klangschale verfälschen. Vor allem: die Wirkung einer Klangschale beschränkt sich nicht auf das Hörbare. Die Tonproben erlauben es kaum, die gesamte Schwingungsbandbreite der Klangschalen zur erfassen und wiederzugeben.

Ein und dieselbe Schale kann bei verschiedenen Menschen anders schwingen. Sie schwingen möglicherweise sogar bei dem gleichen Menschen in zwei verschieden Sitzungen unterschiedlich.

Die Erfahrungen in der Klangmassage sind äußerst vielschichtig. Manche sehen in einer Sitzung viele Farben, andere fühlen sich schwebend oder beschreiben den Zustand gar als zwischen Leben und Tod in angenehmster Form. Der Nächste schläft vielleicht ein wenig ein. Oftmals wird der Zustand wie zwischen Wachsein und Einschlafen beschrieben (Alphaphase). Auch werden die Klänge und Schwingungen der Schalen meditativ wie die Wirkung buddhistischer Mantras erlebt: man kann sich gedankenfrei im Raum ausbreiten, gleichzeitig aber ganz bei sich sein.

Der Begriff Resonanz taucht oft in der Arbeit mit Klangschalen auf. Resonanz lässt sich sehr gut am Beispiel des Wassers erklären, aus dem der größte Teil unseres Körpers besteht: wirft man einen Stein in ein stehendes Gewässer, spritzt Wasser an der Eintrittsstelle hoch und es entstehen auf der Wasseroberfläche konzentrische Kreise, die nach außen schwingen. Ähnlich reagieren unsere Zellen auf die Vibrationen der Klangschalen. Sie bekommen einen Impuls von außen, bevor sie wieder gleichmäßig schwingen können.

Das wunderbare an der Klangmassage ist, das es kein Richtig und kein Falsch gibt. Eine “absichtslose Struktur” führt mich und den jeweiligen Klienten durch die Sitzungen (ich betone Sitzung, denn eine Klangmassage ist keine Behandlung!), die immer anders und immer individuell sind.

Ich verweise gerne auf die Webseite www.peter-hess-institut.de, wo weitere Einzelheiten aufgeführt sind.

Schale mit weisser Tara